Rhein-Main Bienen : HSG Sulzbach/Leidersbach ist bald Vergangenheit

_POSTEDBY Jörg Holländer (jhollaender) on Friday, 11. April 2008
Rhein-Main Bienen

Ab nächster Saison gehen die Frauen als Rhein-Main-Bienen an den Start
Das Kapitel HSG Sulzbach/Leidersbach ist bald Geschichte. Wenn am Ende dieser Saison die letzte Schlusssirene ertönt, geht eine neun Jahre lange Ära zu Ende. Für die Jugendmannschaften fällt bereits am Wochenende in den Qualifikationsrunden der Startschuss. Sie fusionieren mit den Juniorenteams der JSG Obernburg/Erlenbach und gehen von nun an als JSG Untermain auf Punkte- und Torejagd. Die zweite Frauenmannschaft läuft in der Landesliga Südhessen ab nächster Saison als FSG Sulzbach/Leidersbach II auf. Die Männermannschaften der HSG heißen ab Sommer MSG Sulzbach/Leidersbach. Das Flaggschiff des Vereins, die Frauen in der 1. Liga, trägt ab 1. Juli 2008 den Namen „Rhein-Main-Bienen“. Die Fans der „Bienen“ brauchen aber keine Angst zu haben, denn sie können ihrer Mannschaft weiterhin in Elsenfeld und Aschaffenburg die Daumen drücken.

"Wir haben uns für diesen Namen entschieden, weil wir im Rhein-Main-Gebiet der einzige Frauen-Bundesligist sind. Es hat nichts mit einem Sponsor zu tun. Wir möchten uns aber gegenüber der Sponsorenlandschaft im Rhein-Main-Gebiet breiter aufstellen. Damit gehen wir ganz einfach mit dem Trend. Beste Beispiele sind die SG Kronau/Östringen und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, die jetzt als Rhein-Neckar-Löwen bzw. HSG Wetzlar an den Start gehen. Auch die HSG Blomberg-Lippe ist mit ihrem neuen Namen ProVital Blomberg-Lippe sicher nicht schlechter gestellt. Natürlich hoffen wir, dass sich durch den neuen Namen mehr Zuschauer und natürlich auch Sponsoren mit den Bienen identifizieren können.“, so Manager Matthias Suffel.

Der neue Name ist also schon sicher. Sicher ist indes noch nicht, mit welchen Spielerinnen die „Rhein-Main-Bienen“ in der nächsten Saison auflaufen. Vom jetztigen Kader bleiben Petra Diener, Marion Fenn, Raisa Tikhonovitch, Laura Schmitt, Lyida Jakubisova, Martina Halasova, Olena Reznir, Katja Langkeit, Judith Kirschig und Madeleine Giegerich. Hinzu kommen die bereits feststehenden Neuzugänge Birute Stellbrink, Karoline Müller und Nicole Steinfurth. Für die Spielmacherposition wird dringend noch eine Spielerin benötigt. Auf Halblinks und Linksaußen könnte der Kader auch noch ergänzt werden, sofern die nötige Unterstützung der Sponsoren vorhanden ist.