1. FCN Nürnberg : Nürnberg vor erstem Heimspiel

_POSTEDBY jhollaender (jhollaender) on Wednesday, 24. September 2008
1. FCN Nürnberg

Nicht nur die sportliche Seite des 1. FC Nürnberg Handball rückt sich derzeit mit tollen Leistungen ins rechte Licht, auch die Führungsetage nutzte nun die Gelegenheit vor dem ersten Heimspiel am Mittwoch gegen Trier (24. September 2008, 19:00 Uhr, Halle am Berliner Platz) und berichtete bei einem gemütlichen Treffen mit seinen Sponsoren über die derzeitige Lage beim Deutschen Meister.

Für den passenden Rahmen des Sponsorentreffens sorgte einmal mehr Partner Jörg Schlag in den Räumlichkeiten seines Hotels Arvena Park. In angenehmer Atmosphäre und bei bester Bewirtung berichtete zunächst FCN-Handball-Präsident Achim Klamroth über die sich bessernde organisatorische und wirtschaftliche Lage beim Club und stellte einige Neuerungen vor.

So steht künftig der „Business Club“ für die Möglichkeit auch für „kleinere“ Firmen und Förderer am Erfolg der erfolgreichsten Vereinsmannschaft Nürnbergs der letzten Jahre teilzuhaben. Drei nahezu maßgeschneiderte Sponsoringpakete stehen hier zur Auswahl. Zudem wurden bei den Championsleague-Spielen in der Arena Nürnberger Versicherung weitere zusätzliche Werbemöglichkeiten geschaffen, die auch größeren Partnern eine attraktive Plattform bieten.

Damit die auch weiträumig wahrgenommen wird, startete der FCN zusammen mit Partner easy credit eine groß angelegte Flyer- und Plakataktion unter dem Motto „Eintrittskarte zum Club der Besten (16 Mannschaften in Europa) mit u. a. verbilligten Ticketangeboten für die Bayerischen Vereine.

Außerdem ist es den Club-Verantwortlichen gelungen für ihre bestehenden (und auch die kommenden) Sponsoren einen echten Mehrwert zu generieren: Der FCN präsentierte mit dem regionalen Fernsehsender Franken TV und seinem Geschäftsführer Werner Jerono einen Medienpartner. Neben der regelmäßigen Berichterstattung über die Bundesliga-Spiele wird Franken TV wie im Vorjahr wieder alle Heimspiele in der EHF-Championsleague live übertragen.

Um die anstehenden Aufgaben optimal bearbeiten zu können, wurde vom Club ein schlagkräftiges Team um die neue Geschäftsstellenleiterin Ingeborg Vogel zusammengestellt, so dass im Anschluss an die Worte von Präsident Klamroth auch FCN-Marketingexperte Dieter Herzog und Geschäftsführer Andreas Mayer optimistisch in die Zukunft blicken konnten.

Über die sportliche Seite kann sich derzeit sowieso niemand beklagen. Mit zwei Siegen in Folge hat die Mannschaft von Trainer Csaba Szücs zunächst einmal die Vier-Punkte-Hypothek wegen der Lizenzversäumnisse abgearbeitet, und nun steht endlich das erste Heimspiel an. „Die Mannschaft freut sich richtig auf die Heimpremiere“, beschreibt Szücs die Stimmung in der Halle. „Das spürt man in jeder Trainingseinheit“.

Gut präsentieren wolle man sich. Und nicht nur das. „Vor allem möchten wir in unserer eigenen Halle keine Punkte liegen lassen. Dazu haben wir jetzt innerhalb von vier Tagen zwei Möglichkeiten. Die wollen wir voll nützen.“ so Szücs weiter.

Ein wenig schwer fällt es dabei jedoch derzeit noch, den Gegner richtig einzuschätzen. Nach dem Übergangsjahr 2007/2008 folgt an der Mosel ein Neuanfang. Mit Ildiko Barna trat eine Trainerin die Nachfolge von Michal Lukacin an, die sich in Deutschland bereits einen Namen gemacht hat: als Trainerin der DHB-Jugendnationalmannschaft. Damit ist der Weg, den Trier künftig gehen möchte auch bereits klar definiert: Junge deutsche Spielerinnen sollen an der Seite von erfahrenen Kräften an die internationale Spitze geführt werden. Alleine drei Spielerinnen der amtierenden Weltmeister-Juniorennationalmannschaft hat man nun unter Vertrag. Neben arrivierten Kräften wie Mozgovaja und Pal. Festlegen lassen wollte man sich vor Saisonbeginn jedoch nicht auf ein Ziel: „Für uns ist diese Saison eine Wundertüte. Deshalb machen wir der Mannschaft keine Vorgaben“, so Sprecher Christopher Monz vor Saisonstart.

Als wollten die Spielerinnen diesen Satz ihres Pressesprechers unterstreichen, ließen die bisherigen Ergebnisse tatsächlich noch keinerlei Tendenz erkennen. Während das neuformierte Team mit einem klaren 34:23 zum Auftakt gegen die Rhein-Main-Bienen seinen Spitzen-Anspruch untermauerte, folgte bereits eine Woche später wieder die Ernüchterung. Gerade einmal 21 Tore gelangen gegen Buxtehude. Während eine ähnliche Trefferzahl Oldenburg noch zum Sieg über „Buxte“ gereicht hatte, war es für die Moselstädterinnen zu wenig. Sie unterlagen in eigener Halle mit 21:26. Zuletzt zeigte aber die Tendenz mit einem – knappen - Sieg gegen Aufsteiger Dortmund wieder nach oben.

Doch das trifft auch auf das Team von Csaba Szücs zu …