Nach Abschluss der zwei Qualifikationsrunden steht nun endlich auch der dritte Championsleague-Gegner der Handballfrauen des 1. FC Nürnberg fest: Es ist der französische Meister Metz Handball.
Die Entscheidung für die Franzosen fiel beim Turnier in Trondheim jedoch denkbar knapp aus. Während Metz nämlich den russischen Vertreter Dinamo Wolgograd mit 31:30 geschlagen hatte, verloren die Französinnen gegen Gastgeber Byasen Trondheim mit 32:33. Da Trondheim jedoch am letzten Turniertag Wolgograd mit 27:28 unterlag, stand am Ende dennoch Metz ganz oben in der Tabelle. Allerdings nur aufgrund der mehr geworfenen Plustore.
Da lediglich der türkische Teilnehmer Milli Piyango ohne Punkte geblieben war, gingen nur die Ergebnisse der direkten Vergleiche in die Wertung ein. Da aber alle Teams mit vier Punkten und einer Tordifferenz von 0 gleichauf waren, entschied letztlich die Zahl der mehr geworfenen Tore.
Die Nürnberger Verantwortlichen freut das Ergebnis des Qualifikationsturnieres aber freilich nicht nur, weil Metz die mit Abstand kürzeste Auswärtsfahrt der Championsleague darstellt. Mit den Französinnen hat man nun auch einen bekannten Gegner in der Gruppe. Zwar war es beim Ladiescup in Schmelz nicht zum direkten Vergleich gekommen. In der Endabrechnung hatte sich der FCN aber als Turniersieger zumindest vor Dritten Metz Handball platzieren können.
Im Zeitraum zwischen dem 12. und dem 16. November müssen die Nürnbergerinnen nun die Reise nach Frankreich einplanen. Am 17. Januar 2009 kommt der französische Meister in die Arena Nürnberger Versicherung.
Neben Metz erreichten der kroatische Meister HC Prodravka Vegeta, das dänische Team Ikast Bording um die norwegische Olympiasiegerin Gro Hammerseng sowie Nadine Krauses FC Kopenhagen über die Qualifikation die Gruppenphase der Championsleague. Der zweite deutsche Vertreter HC Leipzig war ebenso ausgeschieden wie Herbert Müllers neues Team Rulmentul Urban Brasov.