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Spielverderber für die Bayer Handballdamen möchte der HC Leipzig sein. Die Sächsinnen mussten an den vergangenen Wochenenden noch auf dem internationalen Parkett antreten. Gegen SD Itxako Estella war man aber praktisch chancenlos, insgesamt dominierten die Spanierinnen die Endspiele dank ihrer disziplinierten Spielweise und gewannen am Ende verdient mit 52:45 (27:19, 25:26). „Wir haben nur in einer der vier Halbzeiten gezeigt, was wir können. Etwas traurig sind wir schon, aber wir können uns ins Gesicht sehen, denn wir haben in der zweiten Hälfte alles gegeben. Insgesamt haben die Spanierinnen aber verdient gewonnen“, musste Anne Ulbricht nach dem zweiten Endspiel eingestehen. Leipzigs Trainer Heine Jensen verbot seinen Spielerinnen jedoch Trübsal zu blasen und richtete sofort den Fokus auf die nationalen Finalpartien. „Es war eine tolle EC-Reise in diesem Jahr. Wir arbeiten weiter hart, damit wir dieses Erlebnis noch einmal haben werden. Jetzt konzentrieren wir uns aber auf die Meisterschaft, damit wir noch einen Titel holen“, so die Ansage des 32 Jahre alten Dänen, der seit Saisonbeginn die Verantwortung bei den Messestädterinnen trägt. „Im Finale steht mit dem HC Leipzig der Tabellenzweite der regulären Saison. Beide Teams haben sich diese Endspielteilnahme verdient, wenn man den gesamten Saisonverlauf betrachtet“, freut sich Wolf auf das Hinspiel in der Arena Leipzig. „Beide Teams stehen für attraktiven und temporeichen Handball“, so Wolf weiter. In den Finalpartien zählt jedoch nicht mehr die Konstanz, die die Elfen im Verlauf der Saison unter Beweis gestellt haben, sondern nur noch die Tagesform. „Wir müssen uns in Leipzig gut verkaufen und ein ordentliches Ergebnis erzielen. Die Endspiele werden im Europapokalmodus ausgespielt, es kommt also auf jedes Tor an. Das bedingt auch eine andere Taktik, denn es ist nicht egal, ob man mit einem Tor gewinnt oder acht Toren verliert“, erklärt die Elfentrainerin die Ausgangslage vor den Partien. Mit einem Zitat auf Goethes Faust, der zeitweise auch in der Messestadt spielt, bleibt nur zu sagen: „Der Worte sind genug gewechselt. Laßt mich auch endlich Taten sehen.“ |