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Doch Blomberg war der erwartet kämpferisch starke Gegner und gab nie auf. Beim 25:25 war der Vorsprung, der zuletzt beim 24:22 noch immer zwei Treffer betragen hatte, aufgebraucht und alles für einen tollen Endspurt geebnet. Immer wieder legte Nürnberg nun ein Tor vor, Blomberg glich aus. 28:28 stand es als Nürnberg den Ball ins Aus warf und Blomberg in der Schlussminute die Chance eröffnete, den Spielverlauf doch noch auf den Kopf zu stellen. Doch es sollte anders kommen: Michaela Seiffert rutschte aus, der Ball landete dadurch nicht in den eigenen Reihen, sondern beim FCN. 35 Sekunden vor dem Ende schaltete Club-Coach Szücs sofort, nahm seine Auszeit und stellte sein Team noch einmal für den letzten Angriff ein. Mit Erfolg. Die Nürnbergerinnen holten fünf Sekunden vor dem Ende einen Freiwurf, der – clever ausgeführt – ausgerechnet Kerstin Wohlbold, die ja in der kommenden Saison in Blomberg spielen wird, frei vor ProVital-Torhüterin Nathalie Hagel auftauchen ließ. Die Nürnberger Spielmacherin ließ sich diese Chance nicht nehmen und führte ihr Team mit ihrem siebten Treffer ins Finale. 1. FC Nürnberg Handball: Krause (1), Gubova, Stockhorst; Rösler (9/1), Wohlbold (7), Engel (6/1), Walzik (4), Rohde (1), Beck (1), Garcia Almendaris, Gebhard, Schorradt, Jäger. Schiedsrichter: Jörg Mahlich und Martin Harms (Stendal/Magdeburg) – Siebenmeter: 3/2 zu 8/7 – Zeitstrafen: sechs zu sechs Minuten (je einmal gegen Rösler, Wohlbold und Gubova). |
