By: jhollaender (jhollaender) 2009.04.18
Im Profil auf der Internetseite der Trier Miezen steht: Studentin. Was
hast Du studierst und welche beruflichen Perspektiven erwartest du in
Thüringen?
Ich habe Lebensmitteltechnikerin an der Fachhochschule in Trier studiert
und mein Studium erfolgreich beendet. Nach einem positiven Gespräch mit
Herrn Alfred Heyl, habe ich die Möglichkeit, in seinem Unternehmen „Heyl
Mühlen“, mich beruflich zu entwickeln. Natürlich ist das sehr reizvoll.
Ich könnte dadurch Beruf und Training unter einen Hut bringen. Der THC befindet sich im Abstiegskampf. Ist es schwer in dieser Situation
den Schritt nach Thüringen zu wagen?
Natürlich! Mein erster Gedanke war: „Nein, lieber nicht!“, aber je mehr
ich darüber nachgedacht habe, umso positiver wurde mein Einstellung. Auch
das Spiel gegen den THC in Trier hat meine Entscheidung nachhaltig
beeinflusst. Das Unentschieden, gegen meinen jetzigen Verein Trier, war
schon eine Leistung, die nicht zu unterschätzen war und mich sehr
beeindruckt hat. Was sind deine persönlichen Ziele mit dem Thüringer HC?
Das wichtigste ist natürlich sofort wieder aufzusteigen. Es ist ja auch
ein gutes Zeichen für die Arbeit des Vereins, dass Dago Leukefeld und fast
alle Spielerinnen bleiben und gemeinsam dieses Ziel erreichen wollen.
Ich möchte mich sportlich als Torhüterin weiterentwickeln. Als Torhüterin
spielt man auf einer Position, auf der man erst gut ist, je älter man
wird. (Maike lacht)
Ich denke, dass ich mein Stellungsspiel verbessern kann und technisch noch
viele Möglichkeiten habe, um meine Leistung zu verbessern. Ich habe gehört,
dass das Torwarttraining beim Thüringer HC sehr gut ist und freue mich
darauf, neue Trainingsmethoden und -abläufe kennen zu lernen. Wo liegen Deine Wurzeln?
Ich komme aus Hochdorf/Ludwigsburg bei Stuttgart. Kurz ein paar Worte zu Deiner sportlichen Entwicklung!
Mein erster Verein war die GSV Hemmingen. Hier war mein Papa Trainer. Er
hat mich zum Handball gebracht. Vorher habe ich schon Leistungssport
gemacht. Ich bin Ski gefahren und war im Jugendbereich recht erfolgreich.
Als ich dann keine Lust mehr hatte forderte Papa, dass ich weiter Sport in
einer Mannschaftssportart treibe und so kam ich zum Handball. In Hemmingen
blieb ich ein Jahr.
Die nächste Saison spielte ich in Ludwigsburg-Oßweil. Auch hier blieb ich
nur eine Saison und wechselte nach Waiblingen in die Regionalliga. Ein
Jahr später hatte ich die Möglichkeit beim TuS Metzingen in der 2.
Bundesliga zu spielen. In Metzingen blieb ich vier Jahre.
Die nächsten fünf Jahre spielte ich bei der DJK/MJC Trier. Hast Du schon mit Spielerinnen des Thüringer HC zusammengespielt?
Marielle kenne ich schon aus meiner Zeit in Metzingen und in Trier. Sie
ist für mich eine gute Freundin. Bei meinen Besuchen in Erfurt habe ich
schon Nadine und Alex kennen gelernt.
Mit Franziska Garcia-Almendaris habe ich schon in der Jugend- und
Juniorennationalmannschaft zusammen gespielt. Möchtest Du auch beim Thüringer HC die Nr. 16 bleiben?
Nein (Maike lacht), ich will natürlich die Nummer Eins werden – aber mit
der Rückennummer 16.
Außer in Hemmingen habe ich immer die Nummer 16 getragen und so soll es
auch bleiben. |
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