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By: jhollaender (jhollaender) 2009.05.03

Dabei hatten die Gastgeberinnen den besseren Start in die Begegnung erwischt und führten schnell mit 4:2. Bis zum 6:4 sollten sie diesen Vorsprung auch behaupten, doch dann erarbeiteten sich die Nürnbergerinnen nach und nach Vorteile. Beim 6:6 hatte die überragende Nürnberger Kapitänin Ania Rösler ihr Team zum Ausgleich geführt, beim 6:7 durch Garcia-Almendaris führte zum ersten Mal der Gast. Doch bis zur Pause blieb die Partie zunächst einmal noch ausgeglichen. Die Führung wechselte immer wieder und beide Teams boten sich einen offenen Schlagabtausch.

Doch spätestens ab dem Seitenwechsel hatten die Club-Mädels ihre Spielfreude wieder gefunden und spielten sich mit jeder Minute Stück für Stück die Enttäuschung über die verpasste Teilnahme an den Meister-Playoffs von der Seele. Dafür gab hernach auch ein Sonderlob vom Coach, der von Moral seines Teams sichtlich beeindruckt war und zunächst einmal gar nicht wusste, wen er aus der Gesamtleistung der Mannschaft noch herausheben sollte. Nachdem er im Prinzip alle eingesetzten Spielerinnen aufgezählt hatte, lobte er dann doch „die geschlossene Mannschaftsleistung“.

Und die war – neben der zurückgewonnenen Spielfreude – Hauptgarant für eine klare Nürnberger Führung im zweiten Durchgang. Hatten die beiden Kontrahenten noch mit einem knappen 15:16 die Seiten gewechselt, so erhöhte Franzi Beck gleich nach Wiederanpfiff mit einem Doppelschlag auf 15:18. Nun konnten nur noch zwei Zeitstrafen in Folge gegen Garcia-Almendaris und Rösler den Nürnberger Angriff für einen kurzen Moment stoppen. Dann kam das Tempospiel des FCN immer besser ins Rollen. Vom 19:20 zog der Club-Express innerhalb von acht Minuten vorentscheidend auf 19:26 davon. Beim 21:29 (48.) führten die Nürnbergerinnen sogar erstmals mit acht Treffern und konnten diesen Vorsprung sogar bis zum 24:32 verteidigen, obwohl Club-Coach Szücs nun nach und nach durchwechselte und alle noch einmal zum Einsatz brachte. Erst dann kam Trier wieder ein bisschen besser auf und kam sogar noch einmal auf zwei Treffer heran. Gefährdet war der hochverdiente Nürnberger Erfolg jedoch nicht mehr.

1. FC Nürnberg Handball: Gubova, Stockhorst, Krause (n. e.); Schorradt, Rohde (n. e.), Walzik (4), Jäger (3), Gebhard, Wohlbold (3), Rösler (13/6), Garcia-Almendaris (6), Beck (6), Engel (n. e.).

Schiedsrichter: Christoph Immel und Roland Klein (Tönisvorst/Ratingen) – Siebenmeter: 5/3 zu 6/6 – Zeitstrafen: zwölf zu sechs Minuten (zweimal gegen Rösler, einmal gegen Garcia-Almendaris).

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