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Bereits am Freitag morgen war der THC-Tross in Richtung Frankreich aufgebrochen. Nach rund zwölfstündiger Fahrt war das erste Etappenziel in der Nähe der Schweizer Grenze in einem kleinen französischen Ort (Eloise) erreicht. Nach dem Abendessen im gemütlichen Landhotel war bereits Nachtruhe angesagt. Nach einem Spaziergang durch eine wunderschöne Landschaft wurde am Samstagmorgen dann die zweite Etappe zum Spielort nach Nimes in Angriff genommen. Nach weiteren vier Stunden im Schumann-Reisen Bus war der Finalspielort im Süden Frankreichs erreicht. Bei strahlendem Sonnenschein und 25 Grad folgte das Einchecken im Mannschaftshotel. Bis zu diesem Zeitpunkt verlief alles nach Plan. Nach der freundlichen Begrüßung durch den Präsidenten der französischen Mannschaft sollte es dann zum Abschlußtraining in die Sporthalle gehen. Kurzfristig wurde das geplante Training um eine halbe Stunde verschoben. Nachdem ein französischer Offizieller die Mannschaft zehn Minuten nach dem geplanten Trainingsbeginn im Hotel abholte, schien zumindest das Training gesichert. Fassungslose Gesichter gab es dann allerdings beim Eintreffen in der Sporthalle. Gerade lief die Endphase der ersten Halbzeit eines A-Jugend-Spiels, so dass keine Möglichkeit auf die Nutzung der Halle innerhalb der nächsten 45 Minuten zur Debatte stand. Kurzfristig konnte keine Trainingsmöglichkeit durch die französischen Gastgeber geschaffen werden, sodass der Zeitplan zur Vorbereitung auf das Spiel komplett über den Haufen geworfen werden musste. Eine lockere Stretching- und Laufeinheit im Hotelbereich sowie ein Videostudium beendeten den sportlichen Teil der Vorbereitung am Samstag. Am Sonntagmorgen wurde dann die Halleneinheit nachgeholt. Nach der Abschlussbesprechung und dem folgenden Mittagessen hatte dann Physiotherapeut Torsten Rocktäschel alle Hände voll zu tun. Bis 90 Minuten vor Spielbeginn wurden kleinere Blessuren behandelt und Tapeverbände angelegt. Eine Stunde vor Beginn der Finalbegegnung traf die Mannschaft dann unter dem Jubel der ca. 40 mitgereisten THC-Anhänger in der wunderschönen Spielhalle ein, in der jetzt schon eine tolle Atmosphäre herrschte. Mehr als 3000 Zuschauer wollten ihrem Team schon beim ersten Spiel den richtigen Rückenwind für den Pokalgewinn geben. Stimmen zum Spiel: Frank Puttfarken (THC): "Das Resultat ist aus unserer Sicht zwei Tore zu hoch ausgefallen. Wir haben in den letzten zehn Minuten mit undisziplinierten Würfen ein besseres Ergebnis verspielt. Wir haben die ganze Saison schon mit Verletzungen zu kämpfen gehabt und einige Spielerinnen haben auch heute wieder unter Schmerzen gespielt. Wir hoffen, dass Alexandra Uhlig im Rückspiel wieder zu uns stößt." Handball Circles Nimes: Thüringer HC: Strafzeiten: 4 - 1. |
