Google AdSense 468x60

Herzlich Willkommen!

Wir bauen gerade unsere Seiten um und sind zur neuen Saison mit neuem Layout und aktuellem Inhalt wieder zurück.

By: jhollaender (jhollaender) 2009.05.15

"Das ist eine Riesengeschichte. Wir sind im Finale", so Renate Wolf, Trainerin von Bayer Leverkusen. Die favorisierten Leverkusenerinnen hatten im Hinspiel in Frankfurt/Oder mit 16:21 verloren und standen im Rückspiel unter Druck. "Ich muss mich beim Publikum bedanken, dass heute schon vor dem Anpfiff für eine fantastische Atmosphäre gesorgt hat", fand Wolf in den 1.500 Zuschauern eine Erklärung dafür, dass ihre Mannschaft diesen Druck positiv nutzen konnte. Als Denisa Glankovicova, die nicht nur aufgrund ihrer elf Treffer eine herausragende Partie spielte, zum 4:3 traf und in dieser Aktion der FHC auch noch eine Strafzeit kassierte, war dies das Signal für Leverkusen. Dank einer aufmerksamen Deckung und einer mit 28 Paraden herausragenden Clara Woltering im Tor hatte Leverkusen beim 8:3 den Rückstand aus dem Hinspiel aufgeholt, beim 14:6 zur Pause führte das Wolf-Team bereits auch in der Addition. Zu Beginn des zweiten Abschnitts zerschlugen sich die letzten Hoffnungen der mitgereisten Frankfurter Fans, beim 17:7 war erstmals der zweistellige Bereich erreicht, am Ende stand ein 31:16 zu Buche, das Leverkusen das Finalticket für die Duelle mit dem HC Leipzig sichert. Das Hinspiel findet am 23./24. Mai in Leipzig statt, das Rückspiel am darauf folgenden Pfingstwochenende in Leverkusen.

Am kommenden Wochenende hat Leverkusen spielfrei, der HC Leipzig will sich unterdessen bereits einen internationalen Titel sichern. Die Aufgabe wurde nach dem 19:27 (8:14) im Auswärtsspiel in Spanien aber nicht einfacher. "Diese Leistung war unterirdisch. Nicht eine Spielerin konnte ihr Niveau erreichen. Jetzt müssen wir auf das «Wunder von Leipzig» hoffen", so Manager Kay-Sven Hähner nach der Partie. Der Bundesligist führte beim 5:4 noch, doch dann drehte Itxako auf. Leipzig blieb zehn Minuten ohne Tor, lag zum Seitenwechsel dann mit 14:8 zurück. "Wir haben wohl allein fünfzehn Bälle übers Tor geworfen, wir kamen nicht mal zum Abschluss unserer Aktionen, das geht natürlich an die Nerven", so Torhüterin Katja Schülke zu der immens hohen Anzahl technischer Fehler. "Wir hatten nicht so viel zu verlieren vorher", blickte Heine Jensen auf die Situation vor dem Hinspiel zurück und fügte dann kämpferisch an: "aber jetzt haben wir gar nichts mehr zu verlieren". Im Rückspiel hoffen die Leipzigerinnen auch auf die Unterstützung der mit 6.500 Zuschauern bereits jetzt ausverkauften Arena Leipzig. "Wir haben den Titelverteidiger Wolgograd mit zehn Toren geschlagen, warum sollen wir das nicht mit neun Toren auch gegen die Spanierinnen schaffen?", so Manager Hähner.

Auch beim Thüringer HC besteht nach dem Hinspiel noch Hoffnung, die 22:26 (14:15) Niederlage in Nimes lässt alle Chancen für das Rückspiel am kommenden Wochenende offen. Der Bundesligaabsteiger will eine unglückliche Saison mit einem Titel abschließen, doch auch in den Finals des Challenge Cups machte das Verletzungspech dem Verein einen Strich durch die Rechnung. Ohne Spielmacherin Alexandra Uhlig, die auf einen Einsatz im Rückspiel hofft, glichen die Gäste die Führung der Französinnen immer wieder aus, noch beim 19:19 sah es nach einem ausgeglichenen Ergebnis aus. Dann vergab der THC die Chance auf die Führung und auf der Gegenseite nutzte Nimes die sich bietenden Chancen konsequent. Auch dank der größeren personellen Alternativen siegten die Französinnen so am Ende mit vier Toren. "Noch ist alles drin. Knackpunkt war heute einfach, dass wir nicht in Führung gegangen sind. Da hätte sich das Team noch mehr Sicherheit geholt", sagte THC-Trainer Dago Leukefeld.

Im Finale der Champions League sind mit Grit Jurack und Anja Althaus auch zwei deutsche Nationalspielerinnen, Nora Reiche als dritte bei Viborg HK fällt nach einem Kreuzbandriss weiterhin verletzt aus. Verletzungspech auch bei den Gästen aus Györ, die kurzfristig auf Anita Görbicz verzichten mussten. Auch ohne die Spielmacherin übernahmen die Ungarinnen aber nach dem 2:0 durch Althaus das Kommando und gingen mit vier Toren in Folge in Führung. Auch dank sechs Althaus- und vier Jurack-Treffern hielt Viborg den Anschluß, doch auch aufgrund der herausragenden Leistung von Katalin Palinger, die Torfrau zeigte hinter der aufmerksamen Deckung der Ungarinnen immer wieder ihre Klasse, gab Györ die Führung nicht mehr her und siegte am Ende auswärts mit 26:24. Im Pokalsiegerwettbewerb erarbeitete sich der FC Kopenhagen, der im Halbfinale Bayer Leverkusen ausgeschaltet hatte, eine gute Ausgangsposition, das Team von Maren Baumbach und Nadine Krause unterlag in Larvik lediglich mit 21:23 und hält sich alle Chancen für das Rückspiel offen. Larvik hatte in der zehnfachen Torschützin Linn-Kristin Riegelhuth seine herausragende Akteurin.

In der Platzierungsrunde der Bundesliga landete unterdessen Trier einen Sieg in Blomberg. Bei Blomberg war die Last des Torewerfens auf zu wenigen Schultern verteilt: Sabrina Neukamp erzielte 13/8 Treffer, Ilyes und Seiffert kamen je auf sieben Tore. Es folgte Mißling mit drei und Valyushek mit einem Tor - zu wenig gegen das breiter angelegte Spiel der Gäste, die acht Torschützinnen vorzuweisen hatten. Blomberg hatte beim 4:5 die Führung an die Gäste abtreten müssen, kam nach dem Seitenwechsel aber beim 17:17 noch einmal zum Ausgleich. Pal, Nadgornaja, Roubinkova und Thomas - vier verschiedene Torschützinnen brachten Trier dann aber auf die Siegerstrasse. Am Ende siegten die Gäste mit 34:31, Blomberg kann mit einem deutlichen Sieg im abschließenden Spiel in Nürnberg aber noch aus eigener Kraft das Spiel um den fünften Platz erreichen.

Auch in der Parallelgruppe fällt die Entscheidung erst in der letzten Partie, am kommenden Wochenende stehen sich Oldenburg und Göppingen gegenüber. Göppingen setzte sich an diesem Wochenende mit 33:27 gegen die Rhein-Main Bienen durch, die so trotz des 34:33 im Auftaktspiel gegen Oldenburg keine Chance mehr auf das Erreichen des Spiels um den fünften Platz haben. Nach einer ausgeglichen ersten Viertelstunde übernahm Göppingen dabei das Kommando und nach drei Treffern in Folge setzte sich Göppingen früh auf 14:7 ab. Bis auf drei Tore kamen die Rhein-Main Bienen noch einmal auf, doch die Hausherrinnen hatten immer die richtige Antwort parat und distanzierten die Bienen wieder. Am Ende stand so ein verdienter 33:27-Erfolg für Göppingen zu Buche.

In den Aufstiegs-Play-offs zur Bundesliga stehen unterdessen die vier Finalisten fest, die die zwei Aufsteiger unter sich ausmachen. Ein Finale spielen Markranstädt und Celle aus. Celle entschied nach dem deutlichen 36:28 in Weibern auch das Rückspiel vor heimischer Kulisse für sich. Markranstädt hatte in Greven mit 33:32 gewonnen und sorgte mit dem 33:23 im Rückspiel in eigener Halle für klare Verhältnisse. Im parallel stattfindenden zweiten Finale stehen sich mit der HSG Bensheim-Auerbach und dem VfL Sindelfingen zwei Südvertreter gegenüber. Bensheim-Auerbach hatte bereits im Hinspiel mit dem 37:18 gegen Rosengarten die Weichen in Richtung Finale gestellt und gewann auch das Rückspiel mit 33:31. Sindelfingen hatte in Magdeburg nur knapp mit 27:26 gesiegt, setzte sich im Rückspiel aber deutlich mit 31:21 durch.

Drucken | Senden | Hits: 1222 |

 

Projekt Gold

Suche



Werbung

Amazon