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Dennoch gab es einen Grund zur Freude: Zuvor war bekannt geworden, dass der entthronte deutsche Meister 1. FC Nürnberg am kommenden Montag Insolvenz anmelden wird und damit als Absteiger gilt. Damit verbleibt der eigentlich abgestiegene Thüringer HC doch noch in der Bundesliga. „Schade, wir wollten unbedingt das Rückspiel gewinnen. Aber wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wir sind gleich im ersten internationalen Anlauf bis ins Finale gekommen. Darauf können wir stolz sein“, sagte THC-Spielführerin Marielle Bohm. Auch THC-Sportmanager Dago Leukefeld war alles andere als am Boden zerstört: „Dass wir auch nächste Saison in der Bundesliga spielen, ist eine schöne Überraschung für uns. Trotz der Niederlage können wir heute feiern“, sagte Leukefeld, der zwei Neuverpflichtungen für das nächste Jahr bekannt gab. Vom Zweitligisten HSC 2000 Magdeburg kommt Ulrike Jahn (23), Gabi Kneer (20) wechselt vom Regionalligisten TS Ottersweier nach Thüringen. Im Final-Rückspiel keimte zumindest in der ersten Halbzeit noch Hoffnung auf den ganz großen Triumph. Erst traf die nach ihrer Knieverletzung zurückgekehrte Alexandra Uhlig zum 7:4 (18.), später schraubte Kreisläuferin Christine Dangel mit dem 9:6 (25.) den Vorsprung auf drei Tore. Leichtsinnige Fehler im Angriff allerdings sorgten dafür, dass beim 10:10 zur Halbzeit der Vier-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel noch immer Bestand hatte. In der zweiten Halbzeit stellte der Gegner die Weichen schnell auf Sieg, weil der Thüringer HC immer mehr unter Zeitdruck geriet und dadurch auch mehr Fehler produzierte. Spätestens beim 17:20 in der 47. Minute war endgültig klar, dass der Traum vom Cup-Gewinn geplatzt ist. Viel wichtiger aber: Der Thüringer HC spielt auch in der kommenden Saison weiter erstklassig. Statistik: Handball Cercle Nîmes: Zeitstrafen: 1 - 5. |
